Freunde ich sags euch es ist alles nicht so einfach. Ich schreibe euch jetzt Tage- weise.
Samstag:
Nach einer ruhigen Nacht sind wir ins Swiss Fruehstuecken gegangen. Das hat zwar laenger gedauert als beabsichtigt aber egal. Von dort sind wir zum Hafen Schifftickets fuer den naechsten Tag kaufen gegangen.
Danach war shopping angesagt, haben eigentlich nur brauchbare Dinge (Seife, Zahnbuerste usw.) gekauft. In den Kaufhaeusern der Stadt ist schon der volle Weihnachtsstress ausgebrochen, Plastik Christbaeume, Christbaumkugeln und lebensgrosse Weihnachtsmaenner - echt lustig.
Gegen 15 Uhr kam dann Jogi und Jean in Dumaguete an, da aber am Boulevard die Musikboxen (Festival) auf volle Lautstaerke liefen sind wir ein Stueck ausserhalb des Stadtkerns in ein lustiges Lokal gefahren, dort konnten wir ungestoert leckere Pizza futtern und quatschen.
Gegen halb sechs sind wir dann ins Hotel. Jogi meinte wir sollten sie unbedingt Besuchen kommen sie wuerden bei einem Wiener wohnen und der sei ein Original. Also sind wir um halb 8 los. Ein ganzes Stueck abseits des Stadtkerns, dort wo nichts mehr hinfaehrt, wohnt er, vermietet Zimmer und laesst fuer Gaeste aufkochen - Max
Es war einfach nur mehr lustig (zumindest ich hab mich blendenst unterhalten) und die Spaghetti waren auch ausgezeichnet. Wahrscheinlich hat der ca. 20 Jahre alte Rapidschal plus das Mannschaftsfoto von 07/08 in seinem Wohnzimmer viel zu meinem Wohlbefinden beigetragen. Gegen halb 10 haben die anderen 3 auf Aufbruch gedraengt, sie wollten unbedingt noch einen anderen Oesterreicher der ein Lokal hat besuchen. In dem Lokal waren dann genau 3 Menschen - 2 Servicemaedels und der Barkeeper. Also haben wir entschieden zum Boulevard zu fahren. Der Plan waere nicht schlecht gewesen, wenn nicht am Boulevard zehntausende Menschen dem Feuerwerk zugesehen haetten. Dort waren soviel Menschen das auch alle Seitengassen voll waren und wir fast nicht zu unserem Hotel kamen.Haben uns dann von Jogi und Jean verabschiedet da weiteres herumfahren Sinnlos gewesen waere.Um 23 Uhr waren wir dann endlich im Zimmer.
Die Nacht wurde Dank Berti wieder mal kuerzer als geplant...Danke Berti du frierst dir die Finger ab und ich schwitz mich weg und alles nur fuer RAPID
Sonntag:
Um 8 Uhr trafen wir die zwei zum Fruehstuecksbuffet im Swiss. Gute Sache eigentlich, wenn nicht die netten Festival Leute in der Frueh ihren Soundcheck mit ein paar Tausend Watt gemachen haetten. Mein Teehaeferl hat vom Bass gezittert aber sonst alles im gruenen Bereich. War ehrlich gesagt heilfroh wie es dann endlich zum Hafen ging.
Um 10,30 fuhr unser "Dampfer" aus dem Hafen aus.
7 Stunden spaeter waren wir also in Mindanao. Dem Moslemischen Teil der Philippines. Da es jeden Abend bereits um 17 Uhr 30 Stockdunkel ist sahen wir von Cagayan de Oro nicht wirklich viel.
Das Hotel in dem wir uns mit Jogi und Jean trafen wuerde ich Farbtechnisch als gewagt bezeichnen. Der erste Stock bekam sofort den Namen "Puda ROSA Range" und der zweite Stock war eine Mischung aus saemtlichen Gruentoenen dieser Erde. Die Zimmer waren aber O.K. (sieht man mal von den Farben ab)
Sind dann in ein Lokal gefahren das sich "Dear Manok" (Manok=Huhn) nennt. Das Essen war nicht schlecht aber auch nicht Ueberragend, einzig meine Maissuppe war grandios. Fuer 1 Euro 20 kam eine ganze Suppenschuessel die fuer mindestens 3 Leute gereicht haette.
Danach gings noch ins Hotel auf ein Getraenk. Haben uns gegen 23Uhr von den beiden verabschiedet (fuhren Richtung Sueden) und gingen Schlafen.
Montag:
Nach dem Aufstehen haben wir gleich ausgecheckt und sind mit unseren Rucksaecken fruehstuecken gegangen. Eigentlich wollten wir mit einem Trysikle zur Busstation fahren, aber erstens kommt es anders und zweitens als du denkst. Trysikle nahm uns keines mit also mussten wir uns ein Taxi nehmen. Der Taxifahrer machte dann erstens einen sympatischen Eindruck, und uns zweitens ein gutes Angebot. Also liesen wir Busstation, Busstation sein und liesen uns von ihm nach Balingoan(ca.90 km) zum Hafen fahren. Das mit dem sympatisch haette ich dann fast wiederrufen muessen, der Typ hat uns zugelabert und das in einer Lautstaerke unfassbar. 10 Km nach Cagayan hat er es dann aber kapiert das wir keinen Alleinunterhalter brauchen. 1,5 Std Spaeter rauschten wir am Hafen ein.
135 Php Ticket, plus 2,5 Php Terminalfee pro Person aermer und eine Stunde 50 Fahrzeit spaeter waren wir dann auf Camiguin Island. (wird fast wie "come again" ausgesprochen)
Wir hatten uns vorab fuer kein Resort entscheiden koennen, also haben wir zuerst bei dem Tip vom Max angerufen- ausgebucht. Versuch 2 hatte dann einen Bungalow fuer 900Php frei. Wir waren zwar nicht hundert Prozent davon begeistert aber was solls.
Nachdem wir unsere Sachen abgestellt hatten gingen wir ins Resort eigene Restaurant essen danach schlafen. Oder zumindestens wir haben es versucht.
Dienstag:
Die Essen vom Vorabend erwiesen sich als schlechte Gaeste in unseren Maegen und Daermen. Wobei es Doris schlimmer erwischte als mich.
Sind "am Zahnfleisch krichend" sofort in der Frueh in ein anderes Resort umgezogen. Der Tag war im wahrsten Sinne des Wortes "Schei...". Am Nachmittag wollten wir eigentlich ins Internett, aber man wuerde es nicht fuer moeglich halten, alle 8 Computer waren von Kindern besetzt, die wiederum irgendwelche Kriegsspiele spielten. Also sind wir ein wenig spazieren gegangen. Das war aber in der Hitze und in unserem Zustand nicht so toll. Also sind wir gleich wieder retour.
Mittwoch:
Heute Morgen gings uns zum Glueck wieder besser. Als erstes haben wir mal anstaendig gegessen. Danach haben wir uns ein Moped ausgeborgt und sind einmal rund um die Insel (65Km) gefahren.
Ich glaube wir werden alt, wir haben doch glatt geschlossene Schuhe angezogen und sogar einen Helm aufgesetzt. Wie cool waren wir frueher - Badelatschen und wehendes Haar....
Die Insel selber ist ganz nett, wobei uns der Westen der Insel besser gefaellt als der Osten mit der Haupt"stadt" Mambajao.
Insgesamt !!7!! Vulkane stehen auf der kleinen Insel. Weitere Sehenswuerdigkeiten sind der nach einem Vulkanausbruch im Meer versunkene Friedhof (von dem ist nur noch ein Kreuz sichtbar), die alte zerstoerte Kirche (gleicher Vulkanausbruch 1871), sowie 2 Wasserfaelle (einer davon knapp 100 Meter hoch). Einer der Hauptschlager der Insel ist die Lanzonesfrucht (vorige Woche war sogar das Lanzones Festival) Die Frucht hat eine Schale, dahinter verbirgt sich ein weisses suesses Fruchtfleisch (sieht aus wie die Litschi) schmeckt sehr gut, ist allerdings fuer Philippinische Verhaeltnisse relativ Teuer, 1 Kg kostet 80 Php.
So das wars wieder
Morgen um 8 Uhr gehts mit dem Boot via Bohol nach Cebu City.
GWG
FriDo
29 Oktober 2008
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