13 Januar 2009

Von Mailand nach Rom

Sonntag 11.01
Nachdem wir erst gegen Mitternacht vom Spiel zurück ins Hotel kamen, wurde es wieder einmal eine sehr kurze Nacht. Nach 4,5 Stunden um genau 06 Uhr 30 schickte sich der Wecker an zu läuten (des Gfrast).
Nach einem kurzen Frühstück gingen wir zum Bahnhof, wo um 8 Uhr 30 der Schnellzug nach Rom losfuhr. Der Zug sollte für die knapp 600 km 3 Stunden 59 brauchen. Die Betonung liegt allerdings auf SOLLTE, den in Firenze war plötzlich Schluss mit lustig. Nach 25 Minuten bequemte sich die Zugbegleiterin endlich eine Durchsage zu machen. Die Durchsage war zwar in Italienisch aber bei "....Technika Problema di Lokomotore..." braucht man kein Italienisch Professor zu sein um zu verstehen das , die Lokomotive fahruntüchtig ist.Also mussten wir den Zug wechseln.
Mit 39 Minuten trafen wir dann wohlbehalten in Rom ein.
Unser erstes Gefühl nach dem Aussteigen - SUPER ES IST FRÜHLING
Es hatte rund 15 Grad und die Sonne schien.Gut gelaunt machten wir uns zum 5 Minuten vom Bahnhof entfernten Hotel.
Nachdem wir unser Gepäck verstaut hatten, kauften wir uns bei der nächsten U-Bahn Station eine Tageskarte um zur Spanischen Treppe zu gelangen.
Super lässig, Sonntag Nachmittag in Rom, die Leute flanieren durch die Strassen und vergnügen sich mit shoppen. Jeder ist gut gelaunt, so macht es Spass.
Wir ließen uns einfach vom Strom der Leute mittreiben.
Rom ist, und verzeiht mir Bitte den Maierhoferischen Anfall, einfach GEIL. Hinter jeder Ecke taucht irgendetwas neues noch tolleres zum Bestaunen auf.
Nach einem "Abstecher" zum Trevibrunnen fuhren wir zum Stadio Olimpico um uns für den Abend "einzustimmen".
Am späten Nachmittag Fielen wir dann in eine Pizzeria in der nähe unseres Hotels ein. Die Pizza war zwar Geschmacklich nicht so der Brüller dafür kostete sie auch nur 5€.
Satt gegessen , ging es nochmal kurz ins Hotel um uns "frisch"zu machen.
Mit U-Bahn und Bim brachen wir um 19Uhr dann zum Stadion auf.
Den Stadion und Spielbericht findet ihr weiter unten.
Eine nette Geschichte gab es dann auch noch nach dem Spiel am Weg ins Hotel. Wie wir hinter dem Bahnhof um eine Ecke bogen, stand dort eine Prostituierte die sich sofort ihr Top runter schob um uns ihre Brüste zu "präsentieren". Verkaufstechnisch nicht schlecht gemacht von ihr, so lenkte sie eindeutig von ihrem deformiert wirkenden Gesicht ab, blöd nur das auch ihre "Quastl`n" auch alles andere als ein Hingucker waren.
Um halb 1 war dann endlich Nachtruhe.

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